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Sansibar
ist eigentlich eine Inselgruppe, bestehend aus den grossen Inseln
Unguja und Pemba und mehreren kleineren Inseln.
Im europäischen Sprachraum wird die Bezeichnung Sansibar
gerne für die Hauptinsel Unguja verwendet. Sansibar ist ein
autonomer Teil von Tansania;
die anderen Teile des Staates Tansania liegen auf dem afrikanischen
Festland. Die beiden grossen Inseln liegen in Sichtweite des Kontinents,
nicht weit von der grössten Stadt Tansanias, der Millionenstadt
Daressalam (Dar-es-Salaam).
Hauptstadt
des halbautonomen Teilstaats und ökonomisches Zentrum ist Sansibar-Stadt
im Westen von Unguja. Es ist eine Grossstadt mit mehr als 200.000
Einwohnern. Die weltberühmte, quirlige Altstadt Stone Town
mit ihren engen Gassen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Pemba und Unguju sind Koralleninseln und viele der Häuser
sind aus Korallengestein erbaut.
Wenige Kilometer
südlich von Sansibar-Stadt liegt auch der Internationale
Flughafen (Kisauni Airport). Ausser mit dem Flugzeug (1 x
wöchentlich Direktflug von Frankfurt mit Condor - das kann sich
natürlich jederzeit ändern! - und mehrmals täglich günstige
Linienflüge von Arusha oder Daressalaam) gibt es auch eine schnelle
Fährverbindung von Daressalam.
Das Klima
auf der Inselgruppe ist (erwartungsgemäss) maritim, im Dezember
und Januar wird es am wärmsten. Die Durchschnittstemperaturen
liegen bei 26,5 °C. Es gibt zwei Regenzeiten von März bis
Mai und von Oktober bis November. Die kühlste und trockenste Periode
liegt im Zeitraum zwischen Juni und Oktober. Man kann ganzjährig
auf Sansibar Urlaub machen, am wenigsten empfehlenswert sind die
Monate April und Mai, da die Regengüsse in dieser Zeit doch
recht heftig ausfallen können.
Ökonomisch
wichtige Faktoren auf der "Nelkeninsel" sind der Gewürzhandel
(vor allem Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer) und der
Tourismus. Sansibar gilt mit Recht als sehr attraktives
Reiseland.
Vor allem im Osten von Unguju ziehen sich grandiose Sandstrände
hin; die günstigen Wassersportbedingungen ergeben sich auch
aus dem Umstand, dass sich hier an der ganzen Küste eine
Riffkante entlangzieht, die die Wogen des Indischen Ozeans mildert.
An den Küsten beider Inseln ziehen sich Hotelanlagen mit
hohem Standard. Hotelstandard (und Preise) sind im Osten höher
als an der West- und Südküste.
Man kann den
Badeurlaub am Indischen Ozean sehr schön verbinden mit Safari-Urlaub
auf dem tansanischen Festland mit seinen grossartigen Tierreservaten
(Serengeti).
Sansibar selbst
ermöglicht natürlich vor allem mit seiner schönen
Unterwasserwelt auch dem Naturfreund grossartige Beobachtungen.
Ausserdem gibt es den Jozani-Wald (Jozani-Forest). Dieses
letzte verbliebene zusammenhängende Waldgebiet auf Unguja
wurde 2004 Nationalpark und hat ebenfalls Chancen, in die Liste
des Weltnaturerbes aufgenommen zu werden. In dem 50 qkm (5000
Hektar) grossen Gebiet gibt es zahlreiche Vögel, aber auch
Affen (als endemische Art Sansibar-Stummelaffen), Schlangen und
kleine Raubtiere.
Bis zur Fertigstellung
unserer WebSite über Sansibar möchten wir Sie
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